Vergiftetes Erbe – Auf der Suche nach jüdischen Eigentümer:innen

Vortrag

Angebotsort

Frauenkultur Leipzig, Windscheidstraße 51, 04277 Leipzig

Angebotszeiten

Do., 25.06.2026, 18 Uhr-19.30 Uhr

Kosten

Selbsteinschätzung

weitere Infos / Anmeldung

mit SHARON ADLER, Vorständin der Stiftung „Zurückgeben“, Berlin Der NS-Staat versteigerte auf sogenannten „Juden-Auktionen“, was in Wohnungen vertriebener jüdischer Menschen verblieb. So auch 1941 in Karlsruhe eine Halskette. Woher sie kam, darüber schwieg der Käufer in seiner Familie. Nach seinem Tod such-te seine Enkelin die rechtmäßigen jüdischen Erb/-innen. Und wandte sich für die Provenienz-Recherche an die Stiftung „Zu-rückgeben“: Gibt es Nachkommen, die überlebt haben? Und wie werden sie auf die Nachricht 80 Jahre nach Beginn des Holo-caust reagieren? Davon erzählt die Doku und der Vortrag von Sharon Adler. Die Journalistin und Fotografin engagiert sich seit 2013 ehrenamt-lich als Vorständin der Stiftung „Zurückgeben“. Stiftung zur Förderung jüdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft. (https://www.stiftung-zurueckgeben.de/) In Leipzig ist seit Oktober 2025 die Ausstellung „Sichtbarmachen – Spuren jüdischen Engagements im MdbK“ zu sehen, die sie gemeinsam mit der Künstlerin Shlomit Lehavi und der Provenienzforscherin Dr. Ulrike Saß entwickelt hat. (https://mdbk.de/ausstellungen/sichtbarmachen/) Gefördert innerhalb der Jüdischen Woche 2026 durch das Dezernat Kultur der Stadt Leipzig

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