mit SHARON ADLER, Vorständin der Stiftung „Zurückgeben“, Berlin
Der NS-Staat versteigerte auf sogenannten „Juden-Auktionen“, was in Wohnungen vertriebener jüdischer Menschen verblieb. So auch 1941 in Karlsruhe eine Halskette. Woher sie kam, darüber schwieg der Käufer in seiner Familie. Nach seinem Tod such-te seine Enkelin die rechtmäßigen jüdischen Erb/-innen. Und wandte sich für die Provenienz-Recherche an die Stiftung „Zu-rückgeben“: Gibt es Nachkommen, die überlebt haben? Und wie werden sie auf die Nachricht 80 Jahre nach Beginn des Holo-caust reagieren?
Davon erzählt die Doku und der Vortrag von Sharon Adler. Die Journalistin und Fotografin engagiert sich seit 2013 ehrenamt-lich als Vorständin der Stiftung „Zurückgeben“. Stiftung zur Förderung jüdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft. (https://www.stiftung-zurueckgeben.de/) In Leipzig ist seit Oktober 2025 die Ausstellung „Sichtbarmachen – Spuren jüdischen Engagements im MdbK“ zu sehen, die sie gemeinsam mit der Künstlerin Shlomit Lehavi und der Provenienzforscherin Dr. Ulrike Saß entwickelt hat. (https://mdbk.de/ausstellungen/sichtbarmachen/) Gefördert innerhalb der Jüdischen Woche 2026 durch das Dezernat Kultur der Stadt Leipzig